Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG bestätigt sehr gutes Karriere-Rating

Von Dr. Oliver Everling | 20.Januar 2011

Die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG (Allfinanz) stellte sich zum zweiten Mal in Folge dem Assekurata-Karriere-Rating und bestätigt die Qualitätsurteile in allen vier Bewertungskategorien. Die ASSEKURATA Solutions GmbH (Assekurata) vergibt der Allfinanz hierfür insgesamt das Rating A+.

Welche Einkommens-, Aufstiegs- und Ausbildungschancen bietet der Finanzvertrieb und welche Unterstützung erfahren Vermittler in ihrer Vertriebstätigkeit? Diesen Fragen gehen die Assekurata-Analysten in der Teilqualität „Vermittlerorientierung“ nach und attestieren der Allfinanz in diesem Bereich ein sehr gutes Urteil. „Die Allfinanz bietet sowohl erfahrenen Vermittlern als auch Interessenten ohne Vorkenntnisse eine Karriereperspektive.“ So bemerkt Assekurata.

Der Einstieg erfolgt in der Regel über den Nebenberuf. Seit 2010 stelltAllfinanz zusätzlich ein Ausbildungsangebot bereit. Hierbei bildet die Allfinanz junge Menschen zum/zur Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen (IHK) aus und qualifiziert diese parallel dazu als Vermögensberater/in DBBV. Im Hauptberuf können die Allfinanz-Berater dann zwischen zwei Karrierewegen wählen: dem „Manager im Unternehmensaufbau“ und dem „Berater in der Praxis“, mit einem Schwerpunkt in der Kundenbetreuung. Die Aufstiegsbedingungen innerhalb des Karrieresystems sind dabei transparent gestaltet und an objektive Kriterien, zum Beispiel an Umsatzziele, gekoppelt. Zusätzliche Anreize schafft die Allfinanz über ihr leistungsbezogenes Vergütungssystem, wodurch die Berater unter anderem attraktive Sonder- und Versorgungsleistungen erreichen können.

Laut Assekurata zeichnet sich die Allfinanz neben dem sehr guten Karriere- und Vergütungsmodell auch durch eine umfassende Informationsversorgung und fachliche Unterstützung aus. Auf regelmäßigen Veranstaltungen, Arbeitskreisen und Incentive-Reisen tauschen sich die Vermögensberater über ihre Erfahrungen aus und diskutieren mit dem Allfinanz-Vorstand über aktuelle Schwerpunktthemen. Darüber hinaus steht ihnen ein sogenanntes „Vertriebsportal“ zur Verfügung, über welches sie aktuelle Unterlagen und Hilfsmittel rund um ihre Tätigkeit abrufen können.

In der Teilqualität Finanzstärke erzielt das Unternehmen ein exzellentes Ergebnis beim Rating von Assekurata, wobei sich das Urteil aus einer exzellenten Bewertung der Sicherheitslage und einer sehr guten Einschätzung der Erfolgslage zusammensetzt. Mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von 49,93 % (Stand 2009) verfügt die Allfinanz über eine ausgezeichnete Eigenmittelausstattung zur Bedeckung der Umsatz-, Fluktuations- sowie Stornorisiken. Positiv bewertet Assekurata auch die Einbettung des Unternehmens in den DVAG-Konzern. Dieser erzielte im Assekurata-Karriere-Rating 2009 in der Teilqualität Finanzstärke ebenfalls ein exzellentes Urteil.

Neben der Mitarbeiterführung ist die Kundenberatung und -betreuung eine elementare Aufgabe der Allfinanz-Vermögensberater. Hierzu stehen ihnen grundsätzlich alle notwendigen Methoden und Instrumente zur Verfügung, die in großen Teilen auch technisch, zum Beispiel durch Analyse- und Beratungsprogramme, abgebildet werden. Neben dem bestehenden Angebot honoriert Assekurata die regelmäßige Optimierung. So wurde beispielsweise ganz aktuell eine spezielle Firmenkundenanalyse entwickelt. Des Weiteren wurden bestehende Analyseinstrumente hinsichtlich Aufbau und Umfang zum praxisorientierteren Einsatz in den vorhandenen Kundenbeständen optimiert. Das Beratungs- und Betreuungskonzept bewerten die Assekurata-Analysten in Summe mit sehr gut.

Die Wachstumssituation der Allfinanz bewertet Assekurata mit gut, wobei das Urteil maßgeblich aus der vermittlerbezogenen Entwicklung resultiert. Die Allfinanz dokumentiert eine exzellent niedrige Fluktuationsquote der hauptberuflich tätigen Vermögensberater von 4,80 %, wodurch sie sich auch in 2009 positiv von anderen Mitbewerbern abhebt. Zudem zeigt sich durch die positiven Zuwachsraten der Vermögensberater eine hohe Stabilität der Vertriebsorganisation. Das kundenbezogene Wachstum des jungen Unternehmens ist dagegen von Bestandsverlusten geprägt, die derzeit nicht durch die positive Neugeschäftsentwicklung ausgeglichen werden können. Jedoch schätzt Assekurata die Wachstumspotenziale vor allem aufgrund der attraktiven Kundenbestände grundsätzlich als gut ein.

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Staaten- und Bankenkrisen sammeln sich

Von Dr. Oliver Everling | 18.Januar 2011

Mittlerweile hat der iTraxx Senior Financials Index alte Höchststände überschritten, die Stimmung ist angespannt und geprägt von Nervosität, die zuweilen auch in Panik umschlägt. „Das beherrschende Thema an den Märkten ist weiterhin“, schreibt Alex Constanze Steinmann, CEFA, CIIA, Analystin Financial Institutions vom Research der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, „die Krise der europäischen Peripherie, das heißt die Staaten- bzw. Bankenkrisen in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien, wahlweise plus Belgien. Wir gehen davon aus, dass dieses Thema in den kommenden Monaten der Haupteinflussfaktor von Marktstimmung und damit auch der Bankenrisikoprämien sein wird. Unsicherheit und Volatilität werden wohl auf absehbare Zeit das Stimmungsbild prägen.“

Im Fokus der Sorgen steht dabei vor allem die Refinanzierung der Institute, die sich für die Mehrheit der europäischen Banken weiterhin schwierig und teuer gestaltet – angesichts hoher Fälligkeiten 2011 und 2012 eine beunruhigende Diagnose, heißt es aus der DZ BANK. Auch die zahlreichen Neuemissionen in den ersten Tagen des neuen Jahres – besonders auffällig nach den zum Erliegen gekommenen Primärmarktaktivitäten zum Ende des vergangenen Jahres – sollten nicht darüber hinwegtäuschen, warnen die Experten der DZ BANK, dass es sich dabei weiterhin nur um die Emissionen großer, breit aufgestellter Institute handelt, die zudem mehrheitlich aus „stabilen Ländern“ Kerneuropas kommen.

Zwar haben auch einzelne fundamental gesunde Institute aus Peripherieländern die ersten Januarwochen und die dann in der Regel freundlichere Stimmung für einen Gang an die Märkte genutzt, darunter z. B. BBVA, UniCredit2,5) oder auch Intesa Sanpaolo. Doch handelte es sich dabei, macht Steinmann klar, hauptsächlich um gedeckte Ware, für die zudem ein hoher Emissionsspread gezahlt werden musste. „Auch aus fundamentaler Sicht solide Banken werden also schon lange nicht mehr getrennt von ihrem angeschlagenen Heimatstaat betrachtet, sondern immer mehr von diesem in den Abwärtsstrudel gerissen.“

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Gedanken eines Konservativen zur Finanzkrise

Von Dr. Oliver Everling | 18.Januar 2011

Mit mehr Geld für den Rettungsschirm werden die Schuldenprobleme der schwächeren EU-Staaten nicht gelöst. „Angela Merkel und Nicolas Sarkozy übersehen,“ bemerkt Udo Schäfer, M.A., „dass mit einer rein defensiven Strategie der Euro nicht verteidigt werden kann. Sie wollen den Investoren mehr risikoarme Zinsen anbieten, ohne eine Gegenleistung einzufordern. Finanzielle Angriffe gegen EU-Staaten werden sofort mit Stabilisierungsmaßnahmen belohnt, für die im Ernstfall der Steuerzahler, nicht nur der deutsche, geradestehen muss.“

Ein falsches Anreizsystem – so die nüchterne Feststellung von Schäfer: „Statt dessen empfehle ich in die Offensive zu gehen. Wenn die Investoren auf schnelles Geld im Anleihemarkt aus sind, warum soll dann nicht z.B. die EZB durch prozyklisches Verkaufen von Anleihen eigenkapitalschwache und risikoscheue Investoren dazu bringen, sich zu niedrigen Kursen von ihren Anleihen wieder trennen?“ Einsteigen soll die EZB nach dem Modell von Schäfer erst dann wieder, wenn sie Gewinn macht. „Warum“, fragt Schäfer, „sollen die starken europäischen Staaten Investoren ein Risiko abnehmen, für das diese mit höheren Zinsen belohnt werden? Dieses erhöhte Risiko muss den Anlegern z.B. durch meine vorgeschlagenen Maßnahmen anschaulich gemacht werden. Außerdem sollen die Anleger mit Aktionen der EZB auch im Dollar rechnen müssen.“

Die führenden Politiker in Europa sollten einige Entscheider in der Welt der Finanzen öffentlich zur Rede stellen, weil sie offensichtlich zu wenig Vertrauen in marktwirtschaftliche Prinzipien haben. Wie sonst könne man ausgerechnet von den so oft als Big Government geschmähten Nationalstaaten Garantien verlangen, fragt Schäfer weiter. Es sei ein Zeichen von ideologischer Schwäche und fehlender Überzeugungskraft, wenn die Finanzbranche von europäischen Normalbürgern blinden Glauben an marktwirtschaftliche Prozesse einforderten, selbst jedoch ihr Heil im Interventionismus suchten. Der ordoliberale Wilhelm Röpke, erinnert Schäfer, lässt in seinem Werk den Gerichtsvollzieher als marktwirtschaftliches Vollzugsorgan in Erscheinung treten.

„Wann machen Merkel und Sarkozy endlich Druck bei der Schaffung einer kontinentaleuropäischen Ratingagentur? Jeder weiß,“ so Schäfer weiter, „dass die Urteile der angelsächsischen Ratingagenturen farbenblind sind, wenn es um das Finanzrisiko der USA geht. Ich fürchte vielmehr, dass durch die langfristig inflationstreibende Geldpolitik der Fed die Anhänger der Österreichischen Schule Oberwasser kriegen, zuerst in den USA, später auch in Europa.“ Schäfer verweist z.B. auf www.mises.org oder Hermann Hoppe.

In Deutschland überwiegen bis jetzt noch, selbst beim „Liberalen Aufbruch“, sich moderat gebende Anhänger Friedrich August von Hayeks. Der Diskurs unter Liberalen wird jedoch zunehmend individualistischer. So ist der libertäre Hans-Hermann Hoppe als ehemaliger Schüler von Jürgen Habermas jedem öffentlichen Diskurs mit den an F. A. von Hayek orientierten Mainstream-Liberalen, wie z.B. Friedrich Merz oder Gerd Habermann, gewachsen, analysiert Schäfer.

„Vor dem Hintergrund einer zukünftig gedrehten veröffentlichen Meinung, u.a. zu erkennen an neuen Talk-Show-Gästen, dürfte es dann für die Politik schwierig werden, Transfers innerhalb der EU zu organisieren, die helfen sollen, strukturelle Defizite langfristig zu beheben“, sagt Schäfer und tritt für diese im Gegensatz zu vielen Wirtschaftsliberalen ein, wenn auch unter wesentlich strengeren und restriktiveren Bedingungen als die meisten Befürworter einer tieferen politischen Integration der EU das bisher öffentlich kommunizieren.

Die Politiker der großen EU-Staaten übersehen, dass durch den Bruch des Maastrichtvertrages kein gutes Vorbild für die eigenen Bürger gegeben wird. Wie wollen Politiker künftig schmerzhafte Reformen bei Renten, Pensionen und Gesundheit mit dem Hinweis auf knappe Kassen durchsetzen? So lautet eine berechtigte Frage von Schäfer. Populistische Parteien werden es leicht haben mit dem Argument, dass nur von denen genommen wird, die sich nicht wehren können. „Geradezu gespenstisch ist die offensichtliche Prinzipienlosigkeit vieler führender europäischer Politiker, die weder liberal noch konservativ oder wenigstens sozialdemokratisch sind. Das nährt den Nihilismus und nicht das gedeihliche Zusammenwachsen Europas“, urteilt Schäfer und fügt hinzu: „Als Wertkonservativer wünsche ich mir eine Debatte unter Ökonomen über die Kardinaltugenden und deren Anwendung.
Erfreulich ist, dass auch liberale Denker jüngst wieder darauf hinweisen, dass dauerhafter Wohlstand weder durch Börsenspekulationen noch durch das Pyramidenspiel der Staatsanleihen geschaffen werden kann, sondern nur durch harte Arbeit.“ Udo Schäfer M.A., Stuttgart, udo.schaeferg@web.de.

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AA+ für BB Medtech (Lux)

Von Dr. Oliver Everling | 18.Januar 2011

TELOS hat BB Medtech (Lux) geratet (www.telos-rating.de). Der Fonds erfüllt sehr hohe Qualitätsstandards und erhält die Bewertung „AA+“ auf einer Skala von A bis AAA (höchste Qualitätsstandards).

Das Fondsrating von TELOS beurteilt auf qualitative Weise die Stringenz des Investmentprozesses, den Fondsmanager und sein Team sowie das Qualitätsmanagement innerhalb des Prozesses vor dem Hintergrund der Einhaltung ethischer Grundsätze wie Fondsklarheit und -wahrheit. Die Performanceergebnisse der Fonds dienen zur Beurteilung der Konsistenz des Investmentprozesses.

Der BB Medtech (Lux) ist ein aktiv gemanagter Fonds, der weltweit in Aktien der Medizintechnikbranche investiert und auf 30 bis 40 Titel konzentriert ist. Die Portfoliokonstruktion ist durch einen klassischen Bottom-Up-Ansatz geprägt. Investitionsschwerpunkt sind die USA, weil es nach Ansicht des Fondsmanagers dort mehr Forschungsgelder gibt und auch der Markt für Venture Kapital sehr stark entwickelt ist. Hinzu kommen noch einige europäische Titel aus Ländern wie der Schweiz, Deutschland und Irland sowie aus den aufstrebenden Healthcare-Märkten in den Emerging Marktes wie China und Indien. Ziel ist es, über einen Investmentzyklus (3 Jahre) die Benchmark bei einer niedrigeren Volatilität outzuperformen.

„Seit Fondsauflegung hat der BB Medtech (Lux) seine Benchmark bei einer niedrigeren Volatilität outperformen können“, schreibt die Ratingagentur aus Wiesbaden. „Die Sharpe Ratio über 1 Jahr ist positiv. Der Fonds eignet sich für langfristige Anleger.“

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Absolute-Return-Fonds MEAG FairReturn „gut“

Von Dr. Oliver Everling | 17.Januar 2011

Die Feri EuroRating Services AG hat den aktiv gemanagten Absolute-Return-Fonds MEAG FairReturn mit der Ratingnote B („gut“) bewertet. Anlageziel des Produkts ist eine jährliche Mindestrendite bei gleichzeitigem Kapitalerhalt, wobei eine Verlustobergrenze von 2,5 Prozent nicht überschritten werden soll (www.fonds-rating.de).

Ausschlaggebend für die gute Bewertung war unter anderem der Investmentstil des Fonds, dabei vor allem die Begrenzung des Verlustrisikos. Um langfristig einen absoluten positiven Ertrag unter Einbezug strenger Risikokriterien zu erreichen, muss überwiegend in verzinsliche Wertpapiere europäischer Emittenten investiert werden. Neben Rentenwerten investiert der Fonds je nach Marktgegebenheiten zwischen 0 und 30 Prozent in Aktien. Berücksichtigt werden dabei auch ökonomische, ökologische und soziale Belange: Investiert wird überwiegend in Wertpapiere, deren Emittenten nachhaltig wirtschaften. Die Gesellschaft stützt sich bei ihren Investmententscheidungen auf die Nachhaltigkeitsbewertungen der Beratungsfirma oekom research AG. Neben strikten Ausschlusskriterien erfolgt die Auswahl der Wertpapiere nach dem sogenannten Best-in-Class-Ansatz.

Ebenfalls positiv wurde das Fondsmanagement-Team bewertet, dessen sieben Personen jeweils eine fachliche Spezialisierung haben. Verantwortlicher Fondsmanager ist Marc Decker, der seit 2008 bei der MEAG im Renten-Fondsmanagement tätig ist. Der Ratingvergabe ging eine umfangreiche qualitative Bewertung der Managementqualität voraus. Dabei wurde die Fähigkeit des Fondsmanagements untersucht, eine langfristig stabile und überdurchschnittliche Performance zu generieren (Performance-Indikator). Analysiert wurde außerdem, wie das Management zur Risikokontrolle und -reduktion beiträgt (Risiko-Indikator). Beide Aspekte erhielten eine gute Bewertung. Das Gesamtrating gewichtet Performance- und Risiko-Indikator im Verhältnis 70 zu 30.

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Barmenia Kranken mit gutem Ergebnis

Von Dr. Oliver Everling | 13.Januar 2011

Die Barmenia Krankenversicherung a. G. (Barmenia Kranken) erhält im aktuellen Assekurata-Rating ein gutes Urteil (A), nachdem das Unternehmen zuvor eine sehr gute Bewertung (A+) erhalten hatte. Die Gesellschaft überzeugt einmal mehr durch die exzellente Sicherheit und die sehr gute Kundenorientierung. Auch die Beitragsstabilität der Barmenia Kranken ist sehr gut. Zum guten Gesamtergebnis tragen darüber hinaus die weitgehend gute Erfolgslage sowie das voll zufriedenstellende Wachstum bei.

Die Sicherheit der Barmenia Kranken wird im aktuellen Folgerating von Assekurata mit exzellent bewertet. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2009 marktüberdurchschnittliche 17,51 % (Markt: 14,42 %). Zudem erfüllt die Gesellschaft sowohl die aufsichtsrechtlichen Anforderungen als auch die strengeren Solvabilitätsrichtlinien nach dem Value-at-Risk-Modell von Assekurata in exzellenter Weise. Das sehr fortschrittliche Risikomanagement ist exzellent organisiert und entspricht nahezu vollständig den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen (MaRisk VA).

Die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote der Barmenia Kranken steigt in 2009 erneut von 7,00 % auf 7,27 %, während der Marktdurchschnitt rund einen %-Punkt auf nun 8,12 % verliert. Aus der Kapitalanlage erzielt die Barmenia Kranken in 2009 eine Nettoverzinsung von 4,27 % und liegt damit auf Marktniveau. In der Vierjahresbetrachtung (2006 bis 2009) führen die soliden Kapitalanlagerenditen der Barmenia Kranken zusammen mit den versicherungsgeschäftlichen Ergebnissen zu einer mittleren Rohergebnisquote von 8,90 %, während der Markt im selben Zeitraum auf 11,43 % kommt. Insgesamt bewertet Assekurata die Erfolgslage der Barmenia Kranken mit weitgehend gut (Vorjahr: gut). Für das Geschäftsjahr 2010 ist eine erneute Steigerung des versicherungsgeschäftlichen Ergebnisses zu erwarten, so dass sich der Gesamterfolg weiter stabilisieren dürfte.

Ergebnisbedingt fallen bei der Barmenia Kranken im Zeitraum 2006 bis 2009 die Zuführungen zur Rückstellung für Beitragsrückerstattungen (RfB) unterdurchschnittlich aus, wobei die RfB-Zuführungsquote vergleichsweise konstant ist und im Schnitt 7,55 % beträgt (Markt: 9,69 %). Gleichzeitig verbucht die Barmenia Kranken seit 2007 erhöhte Entnahmen aus der RfB, unter anderem um Beitragsanpassungen abzumildern, weshalb die RfB-Quote des Unternehmens bis auf 22,71 % in 2009 sinkt. Allerdings entwickelt sich auch der Branchendurchschnitt rückläufig und beträgt 28,51 %. Angesichts der RfB-Entwicklung sind die Möglichkeiten der Barmenia Kranken zur Limitierung der erforderlichen Mehrbeiträge eingeengt. So passte die Barmenia Kranken im Sechsjahreszeitraum 2005 bis 2010 die Beiträge im Bestand der Vollversicherung um durchschnittlich 4,67 % an und lag damit moderat über dem Durchschnitt der von Assekurata gerateten privaten Krankenversicherungsunternehmen (Assekurata-Durchschnitt: 4,23 %). Gleichwohl verwendet das Unternehmen die vorhandenen RfB-Mittel in angemessener Weise zugunsten der Versicherten. In der Gesamtsicht ist die Beitragsstabilität der Barmenia Kranken, laut dem Ratingergebnis von Assekurata, nach wie vor sehr gut.

Die Barmenia Kranken zeichnet sich durch eine sehr gute Kundenorientierung aus. Das Unternehmen optimiert fortlaufend seine Prozesse und gewährleistet mit seinen personellen sowie technischen Ressourcen eine schnelle und qualifizierte Bearbeitung der Kundenanliegen über alle Kommunikationswege. Das hohe Serviceverständnis des Wuppertaler Krankenversicherers wird von seinen Kunden entsprechend honoriert. So erreicht die Barmenia Kranken in der Assekurata-Kundenbefragung eine der höchsten Zufriedenheitswerte innerhalb des Assekurata-Durchschnitts. Insbesondere fühlen sich die Versicherten der Barmenia Kranken innerhalb dieser Gruppe am besten abgesichert. Zudem erhält die Barmenia Kranken weitere Top-Bewertungen von den Kunden, wie etwa für die Schnelligkeit der Rechnungserstattung oder die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter.

Die Barmenia Kranken wächst in 2009 über den Gesamtbestand betrachtet um 3,62 % und somit stärker als der Markt (2,81 %). Allerdings beruht dieses Wachstum auf der Ergänzungsversicherung, in der das Unternehmen mit einem Personenzuwachs von 5,09 % exzellent positioniert ist (Markt: 3,05 %). Die Vollversicherung verzeichnete in 2009 leichte Abgänge in Höhe von 0,63 %. Insbesondere deshalb erhielt die Barmenia Kranken für die Teilqualität Wachstum/Attraktivität im Markt in diesem Jahr bei Assekurata ein voll zufriedenstellend (Vorjahr: gut). Auf die Wachstumssituation hat die Barmenia Kranken bereits in 2009 mit der Einführung der neuen Tariflinie easyflex reagiert, deren Leistungsumfang in 2010 ausgebaut wurde (Tariflinie easyflex+). Darüber hinaus intensiviert das Unternehmen die vertrieblichen Aktivitäten.

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Deutsches Ratingdebüt für Exergia und Lince

Von Dr. Oliver Everling | 11.Januar 2011

Marco Marenco, Gründer des F.I.S.I.-Konzerns aus Italien, plant über die 100%-ige deutsche Tochtergesellschaft EXER D GmbH für die Exergia S.p.A. die Platzierung einer Unternehmensanleihe mit einem Volumen von bis zu € 50 Mio. Die Finanziaria Italiana per lo Sviluppo Industriale (F.I.S.I.) S.p.A. – Holdinggesellschaft des F.I.S.I.-Konzerns – präsentiert sich in Frankfurt anlässlich der Begebung der Anleihe als eine auf erneuerbare Energien fokussierte Unternehmensgruppe. Die festverzinsliche Unternehmensanleihe wird zu 100% vom 12. bis zum 31. Januar 2011 ausgegeben und mit einem Zinssatz von 5,7% p.a. sowie einer Laufzeit von 5 Jahren ausgestattet.

Für die jährlichen Zinszahlungen und die Rückzahlung der Anleihe am Ende der Laufzeit garantiert die Exergia S.p.A. Die Garantin erhielt von der italienischen Ratingagentur Lince/Cerved Group ein Kreditrating von A.5. Das Rating liegt nach Definition der Ratingagentur im „Investment Grade“ und bescheinigt der Exergia S.p.A. „eine sehr hohe Fähigkeit, bestehenden finanziellen Verbindlichkeiten pünktlich und ohne Schwierigkeiten nachzukommen“.

Die Banca d’Italia hatte Lince als Ratingagentur der Cerved Group SpA am 19. Januar 2010 als externe Bonitätsbeurteilungsinstituion (ECAI) nach Basel II anerkannt. Es ist die größte Ratingagentur in Italien, begründet Federico Cussigh, General Director der FISI Group, anlässlich der Unternehmenspräsentation zur anstehenden Platzierung der Anleihe im Hause der BankM die Wahl dieser Ratingagentur. Die BankM ist Lead Manager und Repräsentanz der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG.

Die Ratingskala der italienischen Agenturen reicht von Aa.1 bis C.19. Wie das Back-testing des beobachteten Zeitraums 2002 bis 2099 zeige, lag das durchschnittliche, kumulative 3-Jahres Ausfallrisiko der Ratingagentur in der Klassifizierung A.5 bei 0,12 %, erläutert Cussigh.

Konzerngründer Marco Marenco, Verwaltungsratsmitglied, erläutert die Bedeutung des Ratings für die Anleihe. „Wir haben das Rating nicht gebastelt“, sagt Marenco. Lince sei ein Partner von Moody’s, aber entscheidend für die Wahl der Ratingagentur sei das Urteilsvermögen für die Verhältnisse in Italien.

Das Rating habe Exergia bereits seit 2007, da es damals bereits im Kontext eines Ausschreibungsverfahrens benötigt wurde. Das damalige Rating sei zwar nach einer anderen Skala bestimmt worden, die Erfahrungen mit dem Ratingprozess konnten aber deshalb schon damals gesammelt werden. Das aktuelle Ratings ist vom 15. November 2010.

Der von der EXER D GmbH eingeworbene Emissionserlös fließt der Exergia S.p.A. zu. Exergia beliefert als Energieversorger hauptsächlich mittelgroße und kleine Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen mit Strom und Erdgas. In diesem Zusammenhang sollen die Mittel für den antizyklischen Erwerb von Stromkontingenten verwendet werden. Dadurch beabsichtigt Exergia sich auf dem Beschaffungsmarkt abzusichern und Kostenvorteile auszunutzen.

Da es in Deutschland bereits eine „Exergia“ gibt (www.exgergia.de), trägt die Emittentin den Namen EXER D GmbH (www.exergia.it/de ), erläutert Nela auf Nachfrage. Die Exergia S.p.A. ist einer der führenden privaten Energieversorger in Italien und beliefert hauptsächlich mittelgroße und kleine Unternehmen sowie öffentliche Institutionen und Verbände (z.B. Krankenhäuser und Universitäten) mit Strom und Erdgas. Die Lieferung elektrischer Energie stellt dabei das Kerngeschäft dar und macht ca. 95 % vom jährlichen Umsatz aus. Exergia ist dabei sowohl auf dem Freien Markt („Mercato Libero“), als auch auf dem Regulierten Markt im Bereich des „Servizio di Salvaguardia“ tätig. Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete Exergia mit 49 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von rund € 462 Mio. und ein EBIT von ca. € 4,5 Mio. Aktuell beliefert Exergia mehr als 15.000 Kunden. Die Exergia gehört
als 100%ige Tochter der F.I.S.I. S.p.A. zum italienischen F.I.S.I.-Konzern.

Die Finanziaria Italiana per lo Sviluppo Industriale (F.I.S.I.) S.p.A. ist die italienische Holdinggesellschaft des F.I.S.I.-Konzerns. Der F.I.S.I.-Konzern ist eine private, von der Familie Marenco geführte Unternehmensgruppe mit Sitz in Asti. Die Tochtergesellschaften befinden sich unter anderem in Italien, Deutschland, der Schweiz und Osteuropa. Die Haupttätigkeiten des Konzerns sind nach eigenen Angaben die Produktion, der Transport und der Vertrieb von Strom, überwiegend aus erneuerbarer Energie und von Erdgas. Die Gruppe ist einer der größten Betreiber von Wasserkraftwerken in Italien mit mehr als 20 Anlagen und einer Kapazität von über 300 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Im Geschäftsjahr 2009 beschäftigte der F.I.S.I.-Konzern insgesamt rund 900 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von ca. € 1,1 Mrd.

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Genobanken – Gewinner der Finanzkrise

Von Dr. Oliver Everling | 10.Januar 2011

Die Finanzkrise geht ins vierte Jahr. Der Weg von der US-Subprime Krise zur globalen Finanzkrise ging über die Stufen der US-Subprime-Krise, den Verfall der Marktkurse für alle Wertpapierklassen, Wertkorrekturen, krisenhafte Verschärfung durch die Insolvenz des Bankhauses Lehman Brothers, negative Vertrauens- und Vermögenseffekte und Rettungsaktionen zur Vermeidung systemischer Risiken. Wolfgang Köhler, Vorstandsmitglied der DZ BANK AG, fragte beim Neujahrsempfang des eff European Finance Forum vor über 100 Gästen in Frankfurt am Main: Genossenschaftliche FinanzGruppe – Gewinner der Finanzkrise?

Über Jahrzehnte hinweg wurde die akademische Frage nach dem Universalbanksystem diskutiert. Genau jetzt in der Krise werde aber nicht mehr nach Investmentbanken und kommerziellen Banken und Bankengruppen feiner differenziert, warnt Köhler. „Was ist im genossenschaftlichen Bankensektor anders“, fragt Köhler und bemüht sich um Antworten im Kontext der drei Säulen des deutschen Bankensystems. Köhler hebt hervor, dass sich in Deutschland das Bankwesen auf eine Vielzahl von Instituten verteilt – im Gegensatz zum Ausland, wo oft sich nur wenige Banken den gesamten Markt unter sich aufteilen.

Köhler zeigt auf, dass die Bankengruppen staatliche Hilfen in unterschiedlicher Form in Anspruch nehmen. Die Privatbanken beanspruchen mehr als 250 Mrd. €, die öffentlich-rechtlichen Banken mehr als 175 Mrd. €, die genossenschaftlichen Banken dagegen 0 €. Nun werde man mit Strukturen im Markt konfrontiert, die wettbewerbspolitisch mehr als fraglich erscheinen.

Die Genossenschaftsidee sei aktueller denn je. Das genossenschaftliche Wertesystem wirke stabilisierend, sagt Köhler: Genossenschaftlicher Förderauftrag, Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Selbstverwaltung, Dezentralität und Subsidiarität. Die Prinzipien der Selbsthilfe usw. würden es verbieten, schnell auf staatliche Hilfe zu setzen. Es wäre ein Widerspruch zu den Ideen der Gründer wie Schultze-Delitzsch und Raiffeisen im 19. Jahrhundert, nun auf Stützung durch den Staat angewiesen zu sein.

„Solche Schocks kommen natürlich auch an uns nicht spurlos vorbei“, räumt Köhler mit Blick auf die Auswirkungen der Finanzkrise ein. Aber selbst in Brüssel habe man inzwischen den Begriff der Subsidiarität entdeckt, der das Genossenschaftswesen schon lange präge. Die DZ BANK wird zur risikoabsorbierenden Gruppe, so dass die DZ BANK über die größten Portfolien verfüge. Beziehungen zu 30 Millionen Kunden, darunter 16,4 Millionen Anteilseigne, ruhen auf 1.156 Genossenschaftsbanken mit 13.600 Filialen und anderen Vertriebswegen auf den Möglichkeiten der DZ BANK Gruppe im Retail Banking, Transaction Banking sowie Corporate und Investment Banking.

„In Deutschland gibt es 3,4 Millionen Aktionäre, wir haben 16,4 Millionen Anteilseigner“, zeigt Köhler auf. Ceteris paribus ist uns der Zugang zur Börse verwehrt, macht Köhler mit Blick auf die Herausforderungen der Eigenkapitalbeschaffung für die Genossenschaftsbanken klar. „Wir genießen eine derivative Existenz“, sagt Köhler, „wir gehören den Instituten, die uns gegründet haben, und nicht irgendwem in Dubai“.

„Nicht nur im Kreditgeschäft legen Volks- und Raiffeisenbanken deutlich zu, auch im Einlagengeschäft gewinnen sie Marktanteile“, zitiert Köhler die Zeitung „Handelsblatt“ vom 5. Januar 2011. Gerade in den Schwellenländern sei das kooperative System der Genossenschaften aus vielen Projekten bekannt, daher erfahre das Genossenschaftswesen auch über die Grenzen hinweg immer mehr Anerkennung.

„Verzerrter Wettbewerb“, kritisiert Köhler mit Blick auf Lockvogelangebote von staatlich gestützten Banken, die keine seriös arbeitende Genossenschaftsbank anbieten würde. „Wir fühlen uns als Organisation in Sippenhaft genommen.“ Exemplarisch führt Köhler auf, wo es um weitere, nicht gerechtfertigte „Bestrafungen“ komme. „Wir haben in 150 Jahren unserer Existenz nie einen Cent von außen benötigt, noch nie hat ein Sparer einen Cent verloren.“ Die Einzahlungen in gemeinsame Töpfe mit anderen Banken komme daher den anderen Bankengruppen zugute.

„Subsidiarität wird hier umgedreht, man geht von hohen Standards auf weniger anspruchsvolle Standards herunter“, erläutert Köhler anhand der neuen Kapital- und Liquiditätsanforderungen gemäß Basel III. „Da wird zwanghaft reguliert in einem Sinne, dass man undifferenziert über die Lande hinwegfegt.“ Die Quintessenz: Die sehr guten Ratings für die Institute des Genossenschaftssektors bewährten sich durch die Finanzkrise hindurch. Genobanken konnten im Bankenmarkt Boden gewinnen, müssen künftig aber mit zusätzlichen Belastungen aufgrund der Stützung von Instituten des privaten und öffentlich-rechtlichen Sektors sowie mit der Aufgabe von Privilegien rechnen.

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Handelsblatt Konferenz „Kapitalmarktforum 2011“

Von Dr. Oliver Everling | 10.Januar 2011

Rund sechs Monate nachdem die EU in Folge der griechischen Schuldenkrise einen Euro-Rettungsschirm in Höhe von 720 Milliarden Euro auflegte, hat Irland als erstes EU-Land einen Antrag auf Hilfen aus dem Schutzschirm gestellt. Die hohen Staatsverschuldungen Irlands, Griechenlands und einiger weiterer europäischen Länder zeigen, dass die Auswirkungen der Finanzkrise die internationalen Kapitalmärkte noch immer destabilisieren. Mit den verschärften Eigenkapitalvorschriften Basel III sind schon erste Regulierungsschritte eingeleitet worden, aber die hohen Staatsverschuldungen, Währungsrisiken und Niedrigzinsen bergen weiterhin Gefahren für die unterschiedlichen Kapitalmarkt- und Investmentprodukte.

Auf der Handelsblatt Konferenz „Kapitalmarktforum 2011“ (2. Februar 2011, Frankfurt/Main, http://www.konferenz.de/pr-kapitalmarktforum2011) ziehen Finanzexperten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eine Bilanz über die veränderten Rahmenbedingungen auf dem Kapitalmarkt und gehen auf die Anpassungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Anlageklassen ein. Zur aktuellen Diskussion um eine weitere Regulierung der Finanzmärkte nimmt unter anderen Staatssekretär Jörg Asmussen (Bundesministerium der Finanzen) Stellung. Samir Assaf (HSBC Bank plc., London) spricht über die Folgen der internationalen regulatorischen Anstrengungen und die eingeleiteten Währungsreformen und zeigt neue systemische Risiken auf.

Die Stabilitätspolitik im Euro-Raum erläutert der Präsident des ZEW und Vorsitzende des Sachverständigenrates der Bundesregierung Prof. Dr. h.c.mult. Wolfgang Franz. Die Herausforderungen durch die aktuelle Niedrigszins-Ära sind das Thema von Dr. Jörg Krämer (Commerzbank AG). Die Zukunft im M&A-Geschäft, sowie auf den Aktienemissions- und Anleihe-/Kreditmärkten greift die Handelsblatt Konferenz ebenso auf wie die Perspektiven für Unternehmens- und Wandelanleihen sowie Rohstoffe, Gold und Hedge Funds.

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Deutschland weiter aufwärts

Von Dr. Oliver Everling | 7.Januar 2011

Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen hat sich im Dezember wegen der starken Entwicklung der Wirtschaft erneut verbessert. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellte D&B-Zahlungsindex legte damit bereits den 19. Monat in Folge zu.

D&B-Geschäftsführer Thomas Dold geht davon, dass sich der Index weiter verbessert. Die Wirtschaft werde sich zwar nicht mehr so rasant wie 2010 entwickeln. „Der Aufschwung steht aber auf soliden Füßen, das wird sich auch weiterhin in einer positiven Entwicklung der Zahlungsmoral niederschlagen.“

Der D&B-Zahlungsindex legte im Dezember auf 84,87 (November: 84,28) Prozent zu. Seit dem Tiefpunkt des Zahlungsindex im Mai 2009 verbesserte sich die Lage deutlich. Der Index sagt aus, dass im Oktober knapp 85 Prozent der Unternehmen fristgerecht bezahlten.

Von den in Deutschland rund 4,5 Millionen aktiven Unternehmen zahlten der Studie zufolge fast 300.000 mehr Firmen ihre Rechnungen pünktlich als zum Höhepunkt der Krise. Der Indikator wird seit knapp zwei Jahren auf Monatsbasis veröffentlicht und fiel von Januar bis Mai 2009 deutlich – seit Juni des vergangenen Jahres erholt er sich allerdings wieder.

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